Aktuelles

Erfolgreiche Aktion am Wildgehege in Reichswalde

Nach langer Vorbereitungszeit fand am Samstag, den 8. Juli 2017 die Aktion „Pfähle setzen“ statt. Um die Aufregung für die Tiere in Grenzen zu halten, wurden diese in einem anderen Teil des Geheges separiert. Mit freundlicher Unterstützung der Firma Heiner Plein-Kosmann aus Kranenburg und einem 7-köpfigen Arbeitstrupp wurden mehr als 100 neue Pfähle gesetzt, damit der inzwischen marode Außenzaun erneuert werden kann. Eine rundum gelungene Aktion zum Schutz der Tiere.

Waldfest mit Spiel & Spaß am Wildgehege

Das Waldfest am Wildgehege in Reichswalde erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Bei schönstem Sonntagswetter nutzten so viele kleine und große Besucher wie noch nie die Gelegenheit ein paar abwechlungsreiche Stunden in der Natur zu erleben. Sie wurden von der Klever Bürgermeisterin, Frau Sonja Northing, herzlich Willkommen geheißen. Frau Northing, die sich als echte Naturfreundin outete, trat spontan dem veranstaltenden Verein Wildgehege Reichswalde bei. Sie zeigte sich erfreut, dass es gelungen ist, einen neuen Vorstand für den Verein zu gewinnen und so das Wildgehege weitergeführt werden kann. Sie wünschte dem neuen Vorsitzenden Sven Johanns und allen Helfern viel Erfolg. Die gaben dann auch mit einem tollen Programm einen glänzenden Einstand. Nachdem die Bläser des Hegerings Kleve-Emmerich gemeinsam mit den Bläsern der Waldjugend für den passenden musikalischen Einstieg gesorgt hatten, lockten diesmal ganz besondere Attraktionen. Der Falkner Wilhem Schnabel zeigte mit Steinkauz, Uhu und Wanderfalke einen Einblick in seine Arbeit mit diesen faszinierenden Vögeln. Interessierte Kinder und Erwachsene bekamen sehr viele Infos zu den beiden Bienenstöcken und konnten dort auch Honig kaufen. Esel wurden von den Kindern geführt und auch auf Ponys konnten sie eine kleine Strecke reiten. Zwischendurch bestand auch für Interessierte die Möglichkeit, mit den Kindern ins Ziegen- und Eselgehege […]

Artikel aus der Rheinischen Post vom 13.07.2016

Verein Wildgehege sucht nach Sponsoren Kleve-Reichswalde. Der Verein Wildgehege Reichswalde hat in den vergangenen Wochen unter anderem mit dem Anlegen eines Biotops und dem Aufstocken des Tierbestandes viel Arbeit in das Wildgehege gesteckt. Auch ein kleiner Teil des Zaunes, der die Fläche und die Tiergehege umgibt, konnten die Mitglieder bereits eigenständig restaurieren. Ein Großteil dessen muss allerdings noch erneuert werden. Dazu ist der Verein jedoch auf Hilfe angewiesen. „Um diesen Teil erneuern zu können, brauchen wir Sponsoren“, sagt Vorsitzender Sven Johanns. Die kosten- und arbeitsintensiven Renovierungsarbeiten am Zaun würde der Verein mit Sponsoren gerne in Angriff nehmen. (pets)

weitere Nachrichten

Der Verein

Der Verein kümmert sich um die Unterhaltung und Pflege des Wildgeheges in Reichswalde und der dort lebenden Tiere. Neben einem Rotwild- und Schwarzwildgehege gibt es noch ein Ziegengehege.
Durch seine zentrale Lage – direkt am Dorfrand von Reichswalde – ist das Waldstück ein beliebtes Ausflugsziel sowohl für Kindergärten, Schulen und Familien als auch für Sportler. Gerne ermöglichen wir es Kindergärten oder Schulen das Wildgehege von innen zu erkunden. Hierfür nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.

Wir sind kontinuierlich auf der Suche nach neuen Mitgliedern, welche uns aktiv oder durch Spenden bei der Unterhaltung des Wildgeheges unterstützen.

Wenn Sie uns mit einer Spende unterstützen wollen, nutzen Sie bitte die folgende Bankverbindung:

Wildgehege Reichswalde e.V.
IBAN: DE86 3245 0000 0005 5081 14
BIC: WELADED1KLE
bei der Sparkasse Rhein-Maas

Beitrittserklärung

Chronik

Das Reichswalder Wildgehege hat bereits eine über 30-jährige Tradition. Ursprünglich gehörte das Gehege zum Forstamt, wurde dann jedoch später von der Stadt Kleve übernommen. Als im Jahre 2005 die Stadt das Gehege aus Kostengründen schließen wollte, gründete sich mit Hilfe des Heimatvereins der Verein Wildgehege Reichswalde e.V. unter dem Vorsitz von Wolfgang Hähn. Nach 11 Jahren gab dieser seine Position aus Alters- und Gesundheitsgründen im Jahr 2016 auf. Es begann die schwierige Suche nach einem Nachfolger. Buchstäblich in letzter Minute entschieden sich Sven Johanns als 1. Vorsitzender und Thomas Eis als 2. Vorsitzender die Belange des Vereins federführend zu vertreten.

Wildschweine
2
Rotwild
10
Ziegen
6
freiwillige Helfer
10

Wildschweine

wildschweine

Wildschweine sind Allesfresser und sehr anpassungsfähig. Hier im Gehege fühlen sie sich seit Beginn sehr wohl. Aus Sicherheitsgründen wurde das Gehege bisher mit weiblichen Frischlingen besetzt, da ein Keiler erhöhte Ansprüche an die Sicherheit der Zäune stellt.

In Mitteleuropa nimmt die Population vor allem durch den vermehrten Anbau von Mais derzeit stark zu und wandert verstärkt in besiedelte Bereiche ein. Das Wildschwein ist die Stammform des Hausschweines.

Wildschweine sind in Europa seit Urzeiten Jagdwild, daher gibt es für Wildschweine unterschiedlichen Alters und beiderlei Geschlechts sowie für viele Körperteile Bezeichnungen aus der Jägersprache. Im Deutschen allgemein verbreitet sind unter dem Oberbegriff Schwarzwild die jagdlichen Bezeichnungen Keiler für ein männliches und Bache für ein weibliches Wildschwein sowie Frischling für ein Jungtier von bis zu einem Jahr.

 

Rotwild

rotwild

Momentan befinden sich 10 Tiere im Gehege. In Kürze ist eine Erweiterung des Besatzes mit einem Hirsch geplant, damit auch wieder für Nachwuchs gesorgt ist. Der Pflege der Äsungsfläche kommt eine große Bedeutung zu. Desweiteren muss regelmäßig für Futter, Heu und Rüben (im Winter) gesorgt werden.

Unter den Hirscharten zeichnet sich der Rothirsch durch ein besonders großes und weitverzweigtes Geweih aus. Dieses als Jagdtrophäe begehrte Geweih wird nur von männlichen Tieren entwickelt. Im mitteleuropäischen Raum ist der Rothirsch eines der größten freilebenden Wildtiere. Er kommt hier fast nur noch in Waldbiotopen vor.

 

Ziegen

ziegen

Die Ziegen sind eine Gattung der Hornträger. Sie sind Wiederkäuer und Paarhufer.

Seit dem Frühjahr wurde das ehemalige Mufflongehege mit drei Ziegen besetzt. Für Abwechslung sorgen ein Klettergerüst und zwei „Schubber-“Bürsten. Unsere Ziegen sind an Menschen gewöhnt und daher sehr zutraulich. Etwas problematisch gestaltet sich die Fütterung durch Besucher. An dieser Stelle bitten wir dringend darum, artgerecht und in ganz kleinen Mengen zu füttern.

Feuchtbiotop

Feuchtgebiete haben eine hohe Bedeutung für Ökologie und Klimaschutz.

Mit Beginn des Sommers (der ja eigentlich keiner ist) starteten wir mit der Anlage von zwei Feuchtbiotopen. Ufer, Flach- und Tiefwasserzone wurden mit verschiedenen Pflanzen bestückt. Frösche, Molche und Insekten sollen in den beiden Teichen ein neues Zuhause finden. Und so hoffen wir, dass die neuen Amphibienteiche von Tieren und Pflanzen gut angenommen werden und sich neben Wasserschnecken und -käfern, Grasfröschen, Libellen und Molcharten niederlassen.

 

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